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Foto von einem eisernen Hut bzw. Ausstrich (“Gossan“) im westlichen Ende der Western Zone mit Sicht auf die Eastern Zone, die der 1,5 km entfernte Hügel ist, womit die Driftwood Creek Magnesit-Lagerstätte im Südosten vom kanadischen British Columbia eine Ausdehnung von etwa 2 km hat. 

Vor kurzem widmete sich Chris Berry dem Thema Magnesium – ein Rohstoffmarkt, der von einigen Investoren und Minenunternehmen vernachlässigt wird, obwohl eindrucksvolle Opportunitäten geboten werden. Berry’s fundamentale Analyse von diesem strategisch wichtigen Markt für die westliche Welt kann hier genossen werden; kernige Aussagen als Einführung:

“Zahlreiche Materialien haben das Potential, unsere Lebensqualität in Zukunft substantiell zum Besseren zu beeinflussen. Lithium, Titan und Scandium kommen ebenfalls in Frage mit ihrem Potential einen Unterschied auszumachen. Magnesium ist hier ein effektiver Mitstreiter um Aufmerksamkeit, sodass ein tieferer Blick in das Metall der Fokus von diesem Report ist.”

“China kontrolliert effektiv den globalen Magnesium-Markt und ist für 70-80% der Produktion verantwortlich. Dies hat alles damit zu tun, dass China günstige und viele Arbeitskräfte hat, lasche Umweltstandards und kostengünstige Magnesium-Verarbeitungstechnologien... Es erscheint so, dass während es kein Mangel an Magnesium gibt, die Angebotssicherheit die beste Brille ist, durch die man diese Opoortunität betrachtet.”

Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2020 ca. 250 Pfund Magnesium 500 Pfund Stahl ersetzen werden und 90 Pfund Magnesium werden 130 Pfund Aluminium pro Auto reduzieren, sodass insgesamt eine Gewichtsreduzierung von 15% erreicht wird. Wachstumsraten im Automobil-Sektor sind ein Schlüsselfaktor, um den erhöhten Magnesium-Verbrauch in Zukunft zu verstehen. Dutzende Autohersteller weltweit produzieren verschiedenste Typen von Fahrzeuge und globale Wachstumsraten klaffen auseinander, sodass es einer Herkules-Aufgabe gleichkäme, eine einzige Wachstumsrate zu bestimmen, ganz zu schweigen der Wachstumsrate von Magnesium-Legierungen in diesem Sektor. Verschiedene Quellen schätzen, dass 88,5 Mio. Fahrzeuge 2014 produziert wurden, wobei die stärksten Märkte in den USA und China sind. Der 2. Haupteinsatz (und die grösste Verwendung von Magnesium-Bestandteilen) sind feuerfeste Materialien (“refractories”) – die in direktem Zusammenhang mit der Stahlindusrie stehen. Der Grund ist die Stärke wegen der Kristallstruktur von Magnesium, dem hohen Schmelzpunkt, und der Fähigkeit, Schwefel aus Eisen zu entfernen. Der Haupt-Magnesiumbestandteil, der im Refractory-Sektor benutzt wird, ist DBM (“Dead Burned Magnesium”), das auch als Refractory-Magnesia bekannt ist. In den USA macht die heimische Stahl-Produktion ungefähr 48% der Magnesium-Konsum aus und der Rest wird mit Landwirtschaft und anderen Einsatzgebieten in Verbindung gebracht.”


Foto: Hochgradiger Magnesit (>40% MgO) an der Erdoberfläche auf dem Driftwood Creek Magnesium Grundstück im kanadischen British Columbia: Eines der besten nicht-entwickelten Magnesit-Lagerstätten in Nord-Amerika

Nord-Amerika’s 3. Magnesit-Mine 

Ein Junior-Minenunternehmen, das auf dem Weg ist, in den Magnesiummarkt einzutreten, ist MGX Minerals Inc., das plant, die Driftwood Creek Magnesit-Lagerstätte im Südosten von British Columbia (BC) in Kanada in die Produktion zu führen. Das diversifizierte Unternehmen ist auf die Akquisition, Exploration und Entwicklung von Industriemineral-Lagerstätten (hauptsächlich bekannte Magnesit-Lagerstätten) in West-Kanada spezialisiert, die das Potential haben, nach kurzer Entwicklungszeit relativ schnell in Produktion gehen zu können, niedrige Eintrittsbarrieren haben und geringe Vorabkapitalaufwendungen (CAPEX; “Capital Expenditures”) benötigen, um Cashflow regelmässig über Jahrzehnte zu generieren.

MGX konnte erfolgreich bedeutende Magnesit-Grundstücke im bekannten Brisco-Driftwood Minendistrikt konsolidieren und kontrolliert mittler-weile den Grossteil der bekannten Magnesit-Vorkommen in BC (gemäss der Auflistung vom British Columbia Geological Survey; Simandl, 2014). MGX’s Hauptprojekt ist die Driftwood Creek Magnesium Lagerstätte in der East Kootenay Region.

Der Strategieplan sieht vor, auf dem Driftwood Creek Grundstück eine Mine im Stile eines Steinbruchs (“quarry”) zu bauen, sowie eine Verarbeitungsanlage vor Ort zur Herstellung von Magnesiumoxid (MgO).

Das Driftwood Creek Projekt wird derzeit von den zuständigen Behörden zwecks Minen- und Betriebsgenehmigung überprüft. Die Veröffentlichung einer ersten NI43-101-konformen Ressourcen-schätzung wird in den nächsten Wochen erwartet.

Magnesit ist Magnesiumcarbonat in seiner natürlichen Form. Aktuell werden in Kanada und USA nur 2 Magnesit-Lagerstätten abgebaut. MGX beabsichtigt, eine Dritte in Produktion zu bringen (Driftwood Creek), die eine der besten nicht-entwickelten Magnesit-Lagerstätten in Nord-Amerika ist.

MGX’s Plan sieht vor, DBM (“Dead Burned Magnesia”; totgebranntes Magnesia bzw. Sintermagnesia) zu produzieren – das Hauptindustriemineral, das aus Magnesit abgeleitet wird. Es ist ein extrem hitzebeständiges bzw. hochschmelzendes/feuerfestes Material (“refractory material”), das auch beim Beschichten in der Stahlindustrie verwendet wird.

Umfangreiche Gesteinsprobenahmen von der Erdoberfläche (“surface sampling”) auf dem Driftwood Creek Grundstück zeigten hochgradigen Magnesit über eine Fläche von mindestens 1.400 x 1.900m, während Bohrungen zeigten, dass sich der Magnesit bis in eine Tiefe von 50-90m fortsetzt. Basierend auf diesen Arbeiten wird antizipiert, dass die Wahrscheinlichkeit einer langlebigen und qualitativ hochwertigen Magnesit-Ressource ausgesprochen gross ist.

Der Grossteil des DBM, das in den USA verbraucht wird, muss hauptächlich aus China importiert werden. Die Magnesia-Exportpolitik der chinesischen Regierung, die während den vergangenen Jahrzehnten sehr expansiv ausgerichtet war, ist mittlerweile restriktiv geworden, da das Wachstum begrenzt ist und eine Bewegung hin zu Niedrigqualitäten erkennbar ist.

Diese Rahmenbedingungen haben eine einzigartige Opportunität geschaffen, um einen Grossteil der US-Importe mit DBM zu ersetzen, das in Kanada produziert wird. Auf breiter Front wird geschätzt, dass die USA zwischen 350.000-450.000 Tonnen DBM pro Jahr konsumiert, wobei Importe etwa 230.000 Tonnen von dieser Nachfrage ausmachen.

Für den Anfang plant MGX, 100.000 Tonnen MgO pro Jahr in den US-Markt zu verkaufen, woraus ein Marktanteil von etwa 25% der Gesamtnachfrage, oder 45% der Importe, entsprechen würde. Bei einem aktuellen MgO-Spotpreis von $400 USD/Tonne wird DBM mit einem Durchschnittsgehalt von 94-96% für rund $500 CAD/Tonne gehandelt, sodass sich für MGX ein Erlösziel von $50 Mio. CAD pro Jahr ableitet.

MGX hat die Möglichkeit, dieses Ziel durch die Ausnutzung der folgenden strategischen Vorteile zu erreichen:

1. Eine Produktionsanlage in Kanada würde im Vergleich zu Importen die Transportkosten für Nord-Amerika, und die Zeit bis zum Markt, reduzieren.

2. Eine potentielle Magnesit-Ressource mit einer Grösse und Qualität, die ein langfristig prognostizierbares Angebot gewährleistet.

3. Möglicherweise der einzige kanadische Lieferant von DBM in die USA, indem Magnesit mit geringen Produktionskosten verwendet wird.

4. Potentieller Abbau im Tagebau (“open-pit”) ohne absehbare Umweltprobleme.

5. Zugang zu kostengünstigem Erdgas und Elektrizität für die Verarbeitungsanlage

6. Existierende Aufbereitungsmethoden (“beneficiation techniques”), um die Mineralisation aufzuwerten.

7. Eine wohlverstandene Produktionstechnologie.

8. Eine Unternehmenspolitik, die sich darauf fokussiert, die Vorab-Kapitalkosten niedrig und effizient zu halten, um die Verwässerung der Unternehmensaktien zu minimieren und machbare Finanzierungen zu ermöglichen.

Diese Vorteile bieten MGX eine herausragende Opportunität, schnell in Produktion gehen zu können.

Sobald positiver Cashflow generiert wird, gibt es andere lukrative Möglichkeiten für MGX. Diese beinhalten den Austausch von Trockenbauwand- und Betonverschalungsprodukten mit sog. Magboards (ein Magnesia-basiertes Produkt), die Expansion in Hightech-Magnesia-Produkten (v.a. EFM; “Electro-Fused Magnesia” bzw. elektrisch geschmolzene Magnesia, die in der Stahlindustrie stark nachgefragt wird), sowie die Produktion von Magnesium-Metall, das der Automobil- und Flugzeug-Industrie Möglichkeiten bietet, das Gewicht zu reduzieren und die Stärke zu erhöhen.


Strategische Partner

Im Mai 2015 ging MGX eine umfangreiche Partnerschaft mit Eaton Corp. und Highbury Energy Inc. ein, um 7-10 Industriemineral-Minen zu lokalisieren, zu entwickeln und zu bauen. Diese strategische Partnerschaft bietet MGX den Zugang zu signifikanter Finanzunterstützung, Ingenieurs-Expertise und langfristigen Energie-Lösungen zu geringen Kosten.

Ingenieurs-Expertise und Finanz-Unterstützung:


Eaton Corp. (NYSE: ETN; $28 Mrd. USD Markt-kapitalisierung) ist ein internationales Energie-Managementunternehmen, das energieeffiziente Lösungen anbietet, um elektische, hydraulische und mechanische Energie effektiv zu managen, und zwar effizienter, sicherer und nachhaltiger. Eaton generierte 2014 mit rund 12.000 Angestellten in 175 Ländern etwa $23 Mrd. USD an Einnahmen.

Langfristiger Energie-Lieferant mit geringen Kosten:


Highbury Energy Inc. hat für eine Vergasungsdampf-Technologie der nächsten Generation ein Patent angemeldet, mit der organisches Material in hochgradiges Biogas umwandelt wird. Highbury’s Strategie ist es, eine überlegene Effizienz und Effektivität ihrer Technologie auf kommerzieller Ebene zu demonstrieren, indem mehrere grosse und kleine Projekte weltweit gestartet werden.

Details der Partnerschaft:

• Eaton wird Finanzierungsoptionen für Zubehör und Technik bieten, während Eaton’s globale Minengruppe auch Ingenieursdienstleistungen für die Konstruktion der Mine und der assozierten Verarbeitungsanlage auf Driftwood Creek bieten wird.

• Highbury wird als führender Entwicklungspartner fungieren und ihr eigenes Vergasungssystem bauen/betreiben.

• MGX wird einen 20-jährigen Energie-Liefervertrag mit Eaton unterzeichnen.

• Eaton und Highbury werden mit MGX zusammenarbeiten, um 7-10 weitere Industriemineral-Projekte mit einem ähnlichen Geschäftsmodell zu entwickeln.


Die Driftwood Creek Magnesit-Lagerstätte

MGX’s Hauptprojekt, die Driftwood Creek Lagerstätte, befindet sich im Südosten von BC, etwa 32km südwestlich der Stadt Brisco auf dem Highway 92. Das Grundstück ist bequem per Strasse zu erreichen, befindet sich in einer Höhe von 1.190-1.370m über dem Meeresspiegel und beinhaltet 3 Mineralkonzessionen, die 326ha bei einer Streichlänge von 1.900m bedecken. Das Grundstück bzw. die Lagerstätte wird unterteilt in die Eastern Zone und Western Zone.

Die Lagerstätte dürfte mit einem Tagebau abbaubar sein, da die Mineralisation an der Erdoberfläche beginnt und sich bis in eine Tiefe von rund 100m fortsetzt. Vorherige Bohrresultate haben Bereiche gezeigt, die fast vollständig aus Magnesit bestehen und bis zu 90m tief gehen, wobei das hochgradige Material im Zentrum und das niedriggradige Material an den Rändern der Lagerstätte vorkommt. Ein Aufbereitungsprozess (“beneficiation process”) ist verfügbar, um beobachtete SiO2- und CaO-Verunreinigungen zu behandeln. Dolomit, das oftmals ein signifikantes Problem in niedriggradigen Magnesit-Lagerstätten ist, kommt auf Driftwood Creek in relativ geringen Mengen vor und es wird erwartet, dass es keine Probleme bereiten wird. Der geringe Dolomit-Gehalt bietet MGX einen signifikanten Wettbewerbsvorteil, da es nur sehr wenige bekannte hochgradige Magnesit-Lagerstätten in Kanada und USA gibt.

Das Grundstück wurde im April 2014 von MGX per Optionsvereinbarung akquiriert. Um das Grundstück zu 100% übetrgen zu bekommen, muss MGX $50.000 CAD für die Exploration und Entwicklung ausgeben, sowie 900.000 Unternehmensaktien an den Verkäufer (bis Juli 2016), wobei der Verkäufer einen getragenen Anteil (“carried interest”) von 10% bis zum Produktionsentscheid besitzt (dieser Anteil kann jederzeit von MGX für $300.000 CAD abgekauft werden).


Entwicklungs- & Betriebs-Aussicht

Historische Bohrprogramme auf dem Grundstück wurden von CanOxy (1990) und Tusk im Jahr 2008 durchgeführt. Zusammen umfassen diese Bohrprogramme etwa 740m bzw. 40% der bekannten Mineralisationsausdehnung. Die meisten Bohrlöcher konnten signifikante Magnesit-Mengen finden und ausreichend Informationen generieren, um die allgemeine Zusammensetzung der Mineralisation in der Tiefe, in der gebohrt wurde, zu bestimmen.

2 historische Ressourcen-Schätzungen (nicht konform mit NI43-101) wurden bereits fertiggestellt:

Kaiser Resources Ltd. (Morris, 1978):
22,5 Mio. Tonnen Magnesit

Canadian Occidental Ltd. (Rodgers, 1989):
29,4 Mio. Tonnen Magnesit

Rockstone erwartet die Veröffentlichung einer ersten NI43-101-konformen Ressourcenkalkulation mit einer Tonnage, die mindestens so gross ist wie die historischen Schätzungen. MGX hat mit der Ressourcen-Definition begonnen; anhand neuen Daten, neuen Laboranalysen von alten Bohrungen (“re-assays”), Gesteinsprobenahmen von der Erdoberfläche (“surface sampling”) und Bohrprogrammen, die 2014 begannen (Phase 2 mit 8 Bohrlöchern über 1.000m Länge soll am 20. August 2015 starten).


Die erste Aufbereitungsstudie von SGS zeigte, dass die beiden Hauptverunreinigungen signifikant reduziert werden können (ca. 76-80% SiO2 und etwa 40% CaO können mit moderaten Kosten entfernt werden). Gute Gesteinsproben von der Erdoberfläche konnten auf grossen Grundstücksflächen gesammelt werden.

Die allgemeine Geologie von Magnesit-Lagerstätte legt nahe, dass sie fast immer in Taschen (“pods”) oder Linsen (“lenses”) vorkommen und sich prinipiell an der Erdoberfläche zeigen. Bohrungen haben indiziert, dass sich Magnesit in der Eastern Zone bis in eine Tiefe von 50m fortsetzt und bis zu 90m in der Western Zone. Die Chancen werden als gut eingestuft, dass MGX’s Bohrprogramme eine ausreichend grosse und qualitativ hochwertige Ressource definiert, um die Produktionspläne für mehrere Jahrzehnte zu unterstützen.


Driftwood Creek dürfte mit einem Tagebau im Stile eines Steinbruchs abbaubar sein. Historische Exploration hat gezeigt, dass Magnesit in der Eastern Zone schüsselförmig (“bowl shape”) von der Erdoberfläche bis in eine Tiefe von etwa 50m vorkommt. Typischerweise sind die Gehalte im Zentrum der Schüssel höher (fast reiner Magnesit). Weitere Bohrungen in der Western Zone könnten eine ähnliche Konfiguration finden, wobei Magnesit öfters in Schichten (“strata”) oder Taschen vorkommen dürfte. Ingenieure von CanOxy stellten 1990 einen einfachen Tagebau-Design sowohl für die Eastern als auch Western Zone fertig, das auch für MGX als Basis für ihren ersten Gruben-Design dienen könnte.

Die Gesteine sind relativ weich, sodass Sprengungen, Beladungen, Zerkleinerung vor Ort und Transport recht einfach verlaufen sollte. Die vor Ort Verarbeitung des Gesteins begrenzt sich auf den Einsatz von einem Gesteinszerkleinerer (“jaw/cone crusher”), um es für den Transport vorzubereiten.

George Simandl et al, Senior-Experten vom BC Department of Energy & Mines, schrieben im Jahr 2012:

“Die chemische Analyse von einigen Bohrabschnitten aus Driftwood Creek sind vergleichbar mit Mt. Brussilof. Die chemische Analysen von Erdoberflächen-Gesteinsproben aus 7 nicht-entwickelten Lagerstätten einschliesslich Driftwood Creek, Topaz Lake, Red Mountain, JAB, Cleland Lake, Dunbar Creek und Botts Lake haben äquivalente oder höhere Gehalte als die meisten Magnesit-Lagerstätten, die in Europa abgebaut werden.”

Bis heute wurde nur 1 Magnesit-Lagerstätte in BC entwickelt (Baymag’s Mt. Brussilof), die als eine der Besten weltweit angesehen wird. Driftwood Creek dürfte eine Top-Wahl sein, da umfassende Arbeiten über mehrere Jahre von kompetenten Gruppen abgeschlossen wurden und die Lagerstätte den Anschein macht, wesentlich grösser als die Anderen zu sein. Die einzige bekannte aktive kanadische Magnesit-Mine wird von Baymag betrieben, ein privates Unternehmen, das offensichtlich CCM, DBM und EFM produziert, wobei nur das CCM in die USA geht. Darüberhinaus scheint es keinen aktuellen kanadischen oder US-Lieferanten von DBM aus Magnesit zu geben. Da Magnesit typischerweise eine kostengünstigere Quelle für DBM ist als Solen (“brines”), so dürfte sich MGX auf einen sehr zugangsleichten US-Markt für ihre potentielle DBM-Produktion erfreuen. Es gibt nur eine 1 Magnesit-Mine in den USA (in Gabbs, Nevada), die ihre Produktion vollständig CCM widmet und kein DBM. Der einzige Produzent von DBM in den USA war Martin Marrieta in Mississippi mit einer Jahreskapazität von 314.000 Tonnen, um DBM, CCM und Magnesiumhydroxid aus Solen herzustellen.Solen werden gewöhnlich mit einer höherpreisigen Produktionsmethode in Verbindung gebracht als Magnesia-Produkte aus Magnesit.

 


Schlussfolgerung

MGX hat sämtliche, oder Teile davon, von einigen der aussichtsreichsten Magnesit-Vorkommen in BC akquiriert: Anza, Topaz Lake, Red Mountain, Cleland Lake, Dunbar Creek und Marysville. Das Management hat Pläne, diese Opportunitäten zu überprüfen, sobald dies möglich ist. Die Exploration auf der White Moon Magnesium Lagerstätte in Kalifornien/USA startete am 6. Juli 2015. MGX hat zudem bereits mit Plänen begonnen, mit White Moon die einzige Produktionsanlage in den USA für MgO-Wandbauplatten (“wallboard”) zu bauen und zu betreiben. Die Anfangsproduktion zielt auf 10 Mio. Platten (“sheets”) pro Jahr ab.

MGX’s strategischer Partner, Eaton Corp., ist ein sehr grosses Energie-Unternehmen und ein entsprechender Energievertrag wäre mit ihnen direkt, oder über eines ihrer Betriebspartner, im Tausch gegen die Finanzierung des benötigten Anlagenzubehörs wie Elektrizätswerk und Industrie-Hochöfen (“industrial kilns”). Eaton würde MGX auf Basis pro Gigajoule (GJ) berechnen, den Brennstoff aus Biomasse und Abfallholz von nahe gelegenen Sägewerken liefern und das Kraftwerk betreiben. Somit ist es ein klassisches Energie-Liefermodell; vergleichbar mit jedem anderen Kraftwerk: Sie bauen ein Kraftwerk und stellen MGX den Energieverbrauch in Rechnung.

Highbury Energy Inc. ist ein Technologie-Unternehmen, das eine eigene Biomassen-zu-Wasserstoffgas-Umwandlungsanlage mit hoher Effizienz entwickelt hat. Somit würde MGX (oder Eaton) das Kraftwerkszubehör von Highbury kaufen, was im Grunde genommen eine Kauf-/Verkaufsgeschäftsbeziehung wäre. Highbury wird wohl nicht selber die Elektrizität verkaufen oder die Anlage betreiben.

Die gesamten Vorab-Kapitalaufwendungen ("CAPEX") zum Minenstart sollten sich im Bereich von $70 Mio. belaufen (für das Kraftwerk, den Hochöfen und sonstigem Anlagenzubehör und Techniken, die nötig sind, um 100.000 Tonnen CCM/DBM jährlich zu produzieren). CCM muss produziert werden, um DBM herzustellen, da es ein 2-stufiger Prozess ist, sodass MGX einen dieser beiden Märkte bedienen kann.

Sollte MGX für welchen Grund auch immer nicht Biomasse sondern Erdgas benutzen wollen, so wären die CAPEX im Bereich von $50 Mio. CAD, während die Vorab-Kosten auf geschätzte $35 Mio. CAD sinken, wenn das Unternehmen ohne Biomassen-Anlage die Produktionsrate auf 50.000 Tonnen/Jahr halbiert. Gemäss dem Biomassen-Modell würde Eaton für die Anlage bezahlen und MGX müsste etwa $15 Mio. CAD für anderes Zubehör beschaffen.

Sollte MGX aus welchen Gründen auch immer nicht den Biomassen-Weg gehen, so würde MGX die gesamten Kosten selber finanzieren müssen, wobei die Finanzierung aus einer Kombination aus Schulden und Aktien vorstellbar wäre.

Sobald die ausstehenden Genehmigungen vorliegen, wird eine sofortige Finanzierung antizipiert, weil Driftwood Creek höchst rentabel mit Betriebskosten von geschätzten $150/Tonne und Erlösen von etwa $500/Tonne für mittelgradiges 94-96% DBM recht schnell überzeugen sollte.


Seit Ende November 2014 wird die Aktie von MGX in Frankfurt (WKN: A12E3P) gehandelt, wobei seitdem insgesamt lediglich 77.000 Aktien umgesetzt wurden. Da noch kein geregelter Handel aufgrund Unbekanntheit und hoher Handelsspannen in Frankfurt stattfindet, wäre es empfehlenswert, diesen Wert vorerst zu beobachten. An der kanadischen CSE-Börse wurden in den letzten 6 Monaten 624,000 Aktien gehandelt, sodass auch an der Heimatbörse geringer Handel stattfindet, obwohl die Aktie seit Februar 2015 um 425% aufwertete. Mit aktuell 30 Mio. Aktien im Markt (“issued & outstanding”) hat MGX beim aktuellen Aktienkurs von $0,63 CAD (0,44 EUR) eine Marktbewertung von $19 Mio. CAD (13 Mio. EUR).

 


Die Magnesit-Opportunität

Reines Magnesit ist Magnesiumcarbonat (MgCO3) mit einer Zusammensetzung aus 47,6% Magnesiumoxid (MgO) und 52,4% Kohlendioxid (CO2) pro Gewichtsanteil.

Magnesit-Erz beinhaltet fast immer auch Verunreinigungen; die Häufigsten sind Kieselsäure (SiO2), Aluminiumoxid (Al2O3), Eisenoxid (Fe2O3) und Calciumoxid (CaO).

MGX hat 3 grosse Opportunitäten, sobald positiver Cashflow generiert wird, wie z.B. signifikante Möglichkeiten im CCM-Markt. CCM wird weitläufig in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen und industriellen Anwendungen gebraucht.

Die vielleicht interessanteste Mehrwert-Opportunität liegt in der Produktion von sog. Magboard (Magnesia-basierte Wandbauplatten). Magboard ist ein Ersatz für Gipskarton (Gipsplatten im Trockenbau; sog. “drywall”) und bestimmten Verblendprodukten für den Aussenbereich, da es resistent gegen Feuchtigkeit und Schimmel ist, wobei es auch besser als Gipskarton gegen Feuer widerstandsfähig ist. Darüberhinaus gibt es für Magboard keine besonderen Entsorgungswege.

Die USA importieren bereits Magboard aus China und es verkaufte sich mit einem Preisaufschlag im Vergleich zum Gipskarton. In Anbetracht des Transport-Vorteils gegenüber China und einer kostengünstigen Rohstoffquelle plant MGX die Entwicklung eines Westküsten-Marktes.

Wie eine aktuelle Marktanalyse gezeigt hat, wächst die Nachfrage nach EFM etwa doppelt so stark wie CCM und DBM. EFM wird produziert, indem Magnesit bei Temperaturen über 2.200C in einem Brennofen (“furnance”) anstatt einem Hochofen (“kiln”) kalziniert wird. Der Brennofen ist relativ klein und hat gewöhnlich eine Kapazität von 5.000-10.000 Tonnen pro Jahr. Aufgrund der kleinen Grösse dieser Brennöfen sollte MGX in der Lage sein, sich hier einen Markteintritt zu leisten, sobald das Unternehmen stabil produziert und es die Marktbedingungen zulassen.

Zu guter Letzt bietet Magnesium-Metall beträchtliche Gewichts- und Stärke-Vorteile im Vergleich zu Aluminium in der Automobil- und Flugzeug-Produktion.

Neue und umweltfreundlichere Methoden im kleinen Maßstab werden aktuell entwickelt und könnten MGX zusätzliche Möglichkeiten bieten, vor allem weil MGX den Rohstoff mit geringen Kosten und von einem strategischen Standort liefern könnte.


Magnesia-Produkte

Wenn Magnesit verbrannt/kalziniert wird, oder alternativ mit dem Einsatz von grosser Hitze schmelzflüssig gemacht wurde, so bildet es 3 Produkt-Hauptklassen. Jede der 3 Klassen beinhaltet Unterkategorien basierend auf MgO-Gehalt, physikalischen Eigenschaften und chemischen Verunreinigungen. Die 3 Hauptkategorien sind wie folgt:

CCM (“Caustic Calcined Magnesia”; kaustisch gebrannt):
Wenn Magnesit in einem Ofen auf 800-1.000C erhitzt wird, so wird ausreichend CO2 ausgetrieben, um ein Produkt mit 3-5% CO2 entstehen zu lassen. Dieses Produkt ist reaktionsfreudig und hygroskopisch bzw. wasseranziehend. CCM wird weltweit in speziellen Düngemitteln, Tierfuttermitteln und Umweltanwendungen eingesetzt, insbesondere bei der Wasserreinigung und indirekt als Bestandteil in vielen anderen industriellen und kommerziellen Produkten. In den USA wird CCM hauptsächlich für Umweltanwendungen verwendet (Wasserbehandlung und Abgaskamin-Gasreinigung (“smokestack gas scrubbing”), wobei diese Anwendungsfelder einen Anteil von etwa 43% der Nachfrage ausmachen.Sonstige primäre Einsatzgebiete sind Tiernahrung und Düngemittel mit etwa 23% Anteil. Der Rest wird in der Herstellungsindustrie verwendet (Gummi- und Elektrik-Produkte), Konstruktion (Oxydchlorid- und Oxysulfat-Zement, sowie MgO-basierte Wandbauplatten), sowie in der Medizin und Kosmetik. In Kanada sind die Haupteinsatzgebiete in der landwirtschaftlichen Bodenbehandlung, Viehfutter, Papier- und Zellstoff-herstellung sowie Wasserreinigung.

DBM: (“Dead Burn Magnesia”; Magnesia-Sinter):
DBM entsteht, wenn die Ofen-Temperatur auf 1.650-1.800C erhöht wird. Dabei reduziert sich der CO2-Gehalt auf weniger als 0,5%. Das Produkt absorbiert fortan keine signifikanten Mengen an Wasser mehr. Weltweit und in Nord-Amerika wird DBM hauptsächlich in Industrieanwendungen verwendet, die ein Material benötigen, dass gegen hohe Temperaturen widerstandsfähig ist (sog. “Refractories”); Haupt-produkte finden sich in der Stahlindustrie.

 

EFM (“Electro Fused Magnesia”; elektrisch geschmolzen):
Dieses Produkt entsteht, wenn hochgradiger Magnesit in einem elektrischen Ofen erhitzt wird, bis es sich verflüssigt (mindestens 2.250C). EFM substituiert zunehmend DBM in der Stahlproduktion. Am Anfang dürfte MGX in diesen Markt nicht eintreten wollen, da der Kauf eines passenden elektrischen Ofens die Vorabkapitalaufwendungen signifikant erhöhen würde.


Magnesium Metall
:
Magnesium wird aufbereitet aus Magnesit, Dolomit, Brucit, Olivin und Hydromagnesia, sowie Meerwasser und Salzwasser-Solen. Es kommt in der Natur nicht gediegen vor, weil es chemisch aktiv ist und sich sofort mit anderen Mineralen vermengt. Es gibt 2 allgemeine Wege, metallisches Magnesium herzustellen: Durch die thermische Reduktion von Magnesiumoxid, das in den oben genannten Mineralen vorkommt (Trockenmethode), oder die elektrolytische Reduktion von Magnesiumchlorid in Meerwasser oder Solen (Nassmethode). Im Gegensatz zu den Methoden, die zuvor bei der Magnesia-Produktion erwähnt wurden, nimmt die Forschung kontinuierlich zu, um effizientere Wege zu finden, um das Metall herstellen zu können. Die Haupteinsatzgebiete von Magnesium-Metall in Nord-Amerika ist zu 33% Druck-/Spritzguss (“die casting”), 33% Aluminium-Legierungen, 11% Titan-Raffinierung und 11% Stahl-Entschwefelung. Es gibt eine anwachsende Nachfrage für den Einsatz in Fällen von tragbarer Elektronik wie Laptops und Smartphones, weil Magnesium sehr leicht und strukturell stabil ist. Der weltweite Magnesium-Konsum betrug 900.000 Tonnen im Jahr 2012. Seit 2009 schwankt der Preis für 99,8% reines Magnesium-Metall (FOB China) zwischen $2,185-3,300 USD/Tonne.

  

CHINA’S MAGNESITE INDUSTRY: RESOURCES, SUPPLY, & GLOBAL INFLUENCE
Von Mike O’Driscoll, Industrial Minerals, London, GB

The tide has turned. Developments in China that have continued to unfold over the last four years or so have now reached a point where the supply market dynamics of certain industrial minerals have changed significantly.

No more is this sea change better exemplified than by the supply market for magnesite, and in particular, its processed derivative grades of dead burned magnesia (DBM), caustic calcined magnesia (CCM), and fused magnesia (FM).

But what has compounded the barrage of influencing factors impacting this sector, which include the widespread effects of energy and freight cost increases, has been rising demand from certain end use markets.

Clearly, the magnesia market is experiencing bittersweet conditions. But those western producers which have monitored and responded to this market transformation, stand to taste success in the near and medium future.

Revolution in World Supply Status


In essence, while China, as host to a wealth of magnesite resources in Liaoning province, remains a huge producer of magnesia, its supply dominance on the global magnesia market has been considerably weakened. In future, it will mainly aim to supply domestic, and to some extent east Asian markets.

Magnesia consumers outside China are now scrabbling for alternative, “western” sources of supply. At the same time, magnesia producers outside China that weathered the storm of low cost Chinese DBM and FM imports flooding their regional markets for the last 20 years (and many did not), are busy investing in production capacity increases to meet not just demand from falling Chinese supply, but also demand from end use markets which is picking up.

And it is not just a matter of expanding capacity of existing magnesia product lines. In the face of plentiful lower cost DBM and FM substitutes from China over the last couple of decades, many western magnesia producers started to switch their focus to the nonrefractory markets (eg. environmental, specialities) which promised lucrative opportunities (and still do) and crucially, a lessening of sales revenue dependence on the DBM refractories market.

Now we have the likes of Baymag (Canada), Bommag (Serbia/Turkey), and Kumas (Turkey) not only expanding capacities but seriously considering diversifying into DBM and FM production. Perhaps DSP (Israel), having ceased its famous high purity DBM activity as recently as 2005, might even reconsider a return to the “other side”.

But it’s not all DBM and FM. The CCM and specialities markets are also demanding a response, and so Baymag, DSP, Martin Marietta (USA), Premier Chemicals (USA), Qmag (Australia), MGR (Spain), and Magnifin (Austria) are also stepping up to the market on the non-refractory side.

From most accounts, the situation with regard to Chinese supply has been described as one of turmoil, with prices rising, leading to improving opportunities for western producers.

The majors are conducting huge expansion programmes, such as Qmag, Magnezit (Russia), and the new look Magnesita (Brazil). Even smaller players such as Causmag (Australia) and Dalmia (India) are looking to increase production.

In short, the western magnesia supply sector is witnessing a landmark event in capacity investment and market share penetration as China’s previously dominant role begins to weaken (for a review of western capacity expansions see Industrial Minerals, September 2008, p.28).

Merger & Acquisition Activity


Another response of course has been a raft of mergers and acquisitions in order to secure resources and supply outside China. These have included private equity groups taking over Magnesita and Qmag; Imerys entering the FM business through UCM; Peñoles further consolidating the electrical grade FM market by acquiring Minco; Martin Marietta acquiring Morton Salt’s Specialty Magnesia Group; Bomex entering the market through Calmag (now Bommag); LWB acquiring Magnesita; and Magnezit’s pursuit of Slovakian magnesia, with Slovmag aboard while currently wooing SMZ.

Interestingly, RHI has gone “the other way”, and has invested in a state of the art joint venture operation at Dashiqiao, Liaoning, with which it aims to secure high quality feedstock for its Chinese refractory plants.

Tata Refractories Ltd has announced intentions to follow suit, and other majors, such as Qmag are known to be interested in seeking options.

Naturally, there is now renewed interest from several parties in the idled 50,000 tpa DBM/10,000 CCM Jormag facility, Jordan, and the commercially undeveloped Zhargat project, Saudi Arabia.

Elsewhere, there will no doubt be suitors for stakes in SMZ, in Slovakia, and Magnohrom, in Serbia, whose respective ownerships are on the block.

The “China Factor”

The “China factor” has been key to magnesia’s market change, and has significantly influenced prices and availability of material to global markets.

Resources & production

China hosts the largest share of the world’s magnesite deposits, accounting for 26% or 3,319m. tonnes of predominantly sparry magnesite (followed by North Korea, 24%, and Russia, 22%; Wilson 2008).

China accounts for 44% of total world magnesite mined (19m. tonnes in 2007) and 50% of the total world magnesia produced (8.2m. tonnes CCM, DBM, FM; Wilson 2008). Russia follows China at 13% of magnesia supply, illustrating China’s dominance of magnesia production.

Apart from one producer in Shandong province, central eastern China, the country’s magnesite resources and production are concentrated around the cities of Haicheng and Dashiqiao in Liaoning province, north-east China.

Although there are also producers in the Xiuyan district of south-east Liaoning, the Haicheng-Dashiqiao Magnesite Belt hosts the majority of producers. In total these may number 200-300 of large, medium, and many small scale producers. However, the provincial
government is attempting to streamline the suppliers into fewer, more cost efficient enterprises, and evolve and diversify their product base.

Most of the large producers supply domestic and overseas markets, and also operate integrated refractory brick and monolithic plants, also for domestic and export markets. Leading Chinese magnesite producers include Xiyang Group, Jiachen Group, Liaoning Houying Group, Haicheng Huayin Group, Haicheng Huayu Group, and Liaoning Jinding Magnesite Group.

Recent supply developments

In the face of depleting quality of magnesite raw material in Liaoning, widely regarded as seriously impacting CCM feedstock quality for fused magnesia FM production (see later), Haicheng Huayin Group has brought on stream its new high quality magnesite mine in Kamaduo, Tibet.

Reserve evaluation was concluded in August 2006, and the following year Huayin completed construction of the mine and industrial tests of the aphanitic magnesite. Reserves are claimed to be 120m. tonnes and production of crude ore is 500,000 tpa.

A 150,000 tpa CCM plant was established in 2008 to process the Tibetan material, which is then transported to Liaoning as feedstock for Huayin’s FM, DBM, and mag-alumina spinel products. Typical CCM chemical composition is 98.5-99.3% MgO, 0.7% CaO, 0.15% SiO2, 0.05% Fe2O3.

Fengchi Refractories Co. of Haicheng started up DBM production from three new kilns in August 2008. Investment and construction began in 2007 and now the company has an additional 100,000 tpa DBM capacity. Fengchi operates six mines and five plants producing magnesite, CCM, DBM, FM, and a range of refractories.
Liaoning Xiuyan Qinghua Refractories Co. Ltd, a subsidiary of the huge refractories group, Yingkou Qinghua Group, in May 2008 brought on stream four oil kilns and four ultra high temperature kilns. The new kilns added 140,000 tpa high purity DBM and 80,000 tpa high quality magnesite brick capacities.

Liaoning Donghe Refractory Group plans to establish a 80,000 tpa high purity magnesite plant in 2009, aiming at an initial output of 30,000 tpa.

Overseas interest in Liaoning

As the global market leader in the refractory industry, as well as a significant captive producer of magnesia in Austria and Turkey, RHI AG, based in Vienna, decided that investment into a high quality magnesia production facility was a priority in order to secure long term supply of the highest quality refractories for its customers.

RHI has formed a j-v with Liaoning Jinding Magnesite Group Co. Ltd., (JDMG), of Dashiqiao, which operates one of the largest magnesite mines in Liaoning (the Huaziyu mine). RHI is to invest more than $50m. in a raw ore beneficiation and magnesia production plant to produce 100,000 tpa of the highest purity magnesia grades from middle grade raw magnesite. The j-v is called Liaoning RHI Jinding Magnesia Co. Ltd.

Tata Refractories Ltd (TRL), part of Tata Steel, India was reported to be in the process of signing a memorandum of understanding for a magnesite mining lease in China.

The mine will make its operations in that country even more cost-effective. Up to now, TRL has bought raw magnesite from Chinese magnesite producers. The mine is to be located near Bayuquan, Liaoning, in the same district as TRL existing 64,000 tpa magnesite-based refractories plant. The plant recently completed the second phase of its capacity expansion. The plant’s original capacity was 30,000 tpa. TRL is planning a third phase expansion of the plant that will take capacity to 100,000 tpa.

Influence on global supply market

Chinese magnesia export smuggling via the South Korean port of Kunsan en route to Rotterdam, which re-emerged during 2008, has supposedly run its course, ie. this “source” has apparently been stopped by government authorities, but not without ramifications.

It is believed that the smuggling clampdown alone has been the biggest influence on shortages and prices of late and is estimated to have taken about 700,000 tpa out of the market. This has driven up prices significantly and has had a major impact on demand for export licences (as well as driving speculation that smuggling may soon resume).

By October 2008, the price of an export licence for Chinese magnesia was in the region of RMB2,000/tonne ($293/tonne). Chinese magnesia bulk, FOB prices were in the region of DBM91 $550/tonne; DBM95 500-600/tonne; and DBM97 650-800/tonne, depending on who one talked to.

The views of some traders are that the government will not issue any additional licences for 2008.

Many Chinese magnesia plants have had to close or partially close owing to a lack of fuel, power, and raw magnesite feedstock. They were also hindered during JulySeptember 2008 by the restrictions on drill and blast mining imposed as a result of Olympic Games “controls”.

Other factors include the quality deterioration of Chinese DBM and FM over the past two to three years, particularly with regard to 97% MgO DBM.

It is understood that this has been due to a combination of limited investment in exploration, poor mine planning practices, high grading the deposits, pressures to reduce cost, and a greater focus on the domestic refractory/steel industry.

Also of significance will be the progress and ramifications of US trade authorities challenging China’s export policies in respect of its membership of the World Trade Organisation.

This action was instigated in September 2008, largely driven by the US steel sector looking to combat allegedly unfair high prices for Chinese imports of steelmaking raw materials. These included magnesia, amongst other minerals.
The upshot is that the cessation of smuggling, restriction of export licences and export volumes, declining quality and reduced production, more focus on domestic market supply, will together translate to even tighter magnesia availability from China.

In response to this market demand, and especially in order to take up any share of the market from declining Chinese magnesia supply, western magnesia producers are busy investing in capacity expansions and diversifying, and in some cases returning to, DBM and FM production.

However, despite these overwhelming issues, the longevity of this trend has been questioned. Some observers have warned that a risk still exists that the Chinese magnesia price may collapse in future, since today’s price does not reflect the production costs in China.

That said, it is clear that western producers and consumers are already responding by reducing their reliance on Chinese supply, increasing their capacities, and/or securing supply for the future.

Summary


While China’s magnesia industry will remain an important and active sector of China’s industrial minerals business, it will increasingly be focused on supplying domestic markets.

Without doubt, Chinese magnesia producers will become more efficient and upgrade their facilities over time, and an improvement in grade quality will return. However, when or if this material will return to the global markets in volumes seen over the last two decades remains to be seen, and in the near to medium term (even long term), this appears remote.

In response to this market demand, and especially in order to take up any share of the market from declining Chinese magnesia supply, western magnesia producers are busy investing in capacity expansions and diversifying, and in some cases returning to, DBM and FM production.

These are very much interesting times for the world magnesia market, with China, as ever, influencing its market dynamics.

References

1. O’Driscoll, M.J. (2008), “Chinese magnesia movers and shakers”, Industrial Minerals, November 2008, pp.12-13.

2. O’Driscoll, M.J. (2008), “Magnesite ignites”, Industrial Minerals, September 2008, pp.28-45.

3. O’Driscoll, M.J. (2008), “The Changing World of Magnesite”, paper presented at 3rd China Liaoning International Magnesia Materials Exposition, 22-24 September 2008, Shenyang.

4. Wilson, I. (2008), “A Review of the World’s Magnesite Resources”, paper presented at 3rd China Liaoning International Magnesia Materials Exposition, 22-24 September 2008, Shenyang.

Nahaufnahme der Eastern Zone (1. Foto) der Driftwood Creek Magnesit-Lagerstätte, sowie zahlreiche Magnesit-Ausbisse (“outcrops“) im Driftwood Minendistrikt: Das Topaz Lake Grundstück (2.-4. Foto) und das Red Mountain Grundstück (5.-6. Foto):

 Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF (hier), da Interessenkonflikte vorherrschen. 

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Unternehmensdetails
Name: MGX Minerals Inc.
Kanada Symbol: XMG
Deutschland Symbol / WKN: 1MG / A12E3P
Aktien im Markt: 30.117.321
Telefon: +1 604 681 7735
Email: jared@mgxminerals.com
Web: www.mgxminerals.com
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