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Das Kibby Basin, das sich 65 km nördlich vom Clayton Valley befindet (entfernte Becken-Topographie mit Sicht nach Süden-Südwesten; vermutlich sieht so die Topographie aus, wenn die Ablagerungen im Becken entfernt wären)

Heute verkündete Belmont Resources Inc. den Erhalt der unabhängigen 3D-Interpretation von Wright Geophysics Inc. über die jüngst abgeschlossene Gravitätsuntersuchung auf ihrem Kibby Basin Grundstück in Nevada. Die Ergebnisse haben das Potential signifikant verbessert, dass lithiumhaltige Solen in einer geologischen Umgebung vorkommen, die ähnlich dem Solenmodell vom Clayton Valley ist. Das Unternehmen ist gerade dabei, das Grundstück nach Osten zu vergrössern (um eine grosse Struktur abzudecken, welche die östliche Beckenseite bindet), sowie nach Nord-Nordosten (um einen tiefen Teil des Beckens abzudecken). 

Belmont hat einen unabhängigen Interpretationsbericht zur Gravitätsuntersuchung von der Firma Wright Geophysics Inc. erhalten. Die vor wenigen Tagen fertiggestellte Gravitätsuntersuchung bestätigt die Hypothese einer grossen Struktur eines auseinandergezogenen Beckens (“pull-apart basin”) und lieferte darüberhinaus beträchtliche Strukturdetails. Ein Beckenmodell wird momentan generiert, das enthüllt, dass das Becken eine Tiefe von etwa 4.000 m mit einer Ost-West-Asymmetrie hat, wobei die Ost-Seite steiler als im Westen verläuft.

Diese Asymmetrie hat erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Clayton Valley, wie es von Zampirro im Jahr 2003 beschrieben wurde. Darüberhinaus erscheint die Asymmetrie eine wichtige Kontrolle für die Solen-Einschliessung in der Clayton Valley Lagerstätte zu sein. Eine 7,4 km lange Struktur konnte im Tal namens Kibby Valley entdeckt werden, dessen Eigenschaften gleich sind mit den grossen Strukturen, welche die südliche Seite vom Clayton Valley anbinden.

Abbildung 1: Modellierte Beckentiefe über grauschattierter Topographie. Die Abbildung zeigt die Beckentiefe bzw. Dicke/Mächtigkeit der Beckenablagerungen unterhalb der Erdoberfläche. Das Becken erreicht eine maximale Tiefe bei knapp 4.000 m mit Komplexität entlang den Beckenrändern. Die gesamte “Z”-Form des Beckens, die schon von Wright (2016) beschrieben wurde, wird sogar noch stärker im neuen Beckenmodell betont.

Die positiven Ergebnisse der Gravitätsuntersuchung hatten zur Folgen, dass Wright Geophysics und der beratende Geologe Hunsaker ihre Empfehlung aussprachen, das Grundstück nach Osten und Nord-Nordosten zu vergrössern, um grosse geologische Strukturen und einen tiefen Teil vom Becken abzudecken. Die Gravitätsuntersuchung identifizierte zahlreiche signifikante Strukturen aus nebeneinandergelagerten Gesteinen mit unterschiedlicher Dichte, was mit hoher Wahrscheinlichkeit sedimentäre Beckenablagerungen sind, die gegen das Grundgestein verworfen wurden.

Vojtech Agyagos, CEO und Präsident von Belmont, kommentierte heute:

“Die Gravitätsuntersuchung und das abgeleitete Modell passt in das Clayton Valley Modell mit ausreichenden Details, um weitere Exploration zweifellos zu rechtfertigen. Die Phase-2 aus Bohrungen und Probenahmen wird momentan geplant.”

Rockstone sieht dem bevorstehenden Bohrprogramm mit freudiger Spannung entgegen, da eine Solenprobe vom Beckentief zu einer Entdeckung mit Lithiumgehalten führen kann, die ähnlich hoch wie im Clayton Valley waren, als dort in den 1960ern die Lithiumproduktion begann (schätzungsweise >400 mg/L Lithium).

Laut heute veröffentlichtem Interpretationsbericht zur Gravitätsuntersuchung:

Der 2. bedeutende Faktor, der die Viabilität eines Modells kontrolliert, ist die Festlegung der korrekten Dichte für die Ablagerungen im Becken. Ein einziges Bohrloch befindet sich im Becken, wie in Abbildung 1 erkannt werden kann. Dieses Loch wurde 1969 vom Unternehmen Monte Cristo Oil Corp. zur Exploration nach Öl- und Gas gebohrt. Keine lithologischen Daten sind vorhanden; jedoch sind Dichte-Daten vom Bohrloch vom Nevada Bureau of Mines verfügbar. Die Überprüfung dieser Daten erbrachte eine angemessene Gesamtdichte von 2,1 g/cc für die Beckenablagerungen. Dies ist eine typischer und vernünftiger Wert für die Beckenablagerungen...

Ferner enthüllte die Überprüfung der Daten, dass die Dichte nahe 1.200 m Tiefe zunimmt und einen durchgängigen Durchschnittswert von 2,3 g/cc bishin zu 2,4 g/cc an der Bohrlochsohle in 1.455 m Tiefe hat. Diese Dichte liegt unter der geschätzten Dichte vom Grundgestein (2,6 g/cc); wobei es auch möglich sein könnte, dass es sich um verwittertes Grundgestein oder eine basale Einheit im Ablagerungsmaterial handelt. Interessanterweise platziert das Gravitätsmodell das Grundgestein in einer Tiefe von 1.200 m in der Nähe vom Bohrloch...

Das Modell enthüllt ein nach Nord-Süd ausgedehntes Becken mit einer Tiefe von bis zu 4.000 m, was nicht ungewöhnlich für Becken im Walker Lane ist. Zu bemerken gilt es die Asymmetrie im Ost-West-Profil des Beckens.

Abbildung [2] zeigt den Querschnitt durch das Beckenmodell 600 m nördlich vom Grundstück. Dieser Querschnitt ist für den grössten Teil der Beckenlänge typisch. Die westliche Seite vom Becken wird durch mehrere kleinere Strukturen verkörpert, während die östliche Seite offensichtlich von einer grossen Struktur kontrolliert wird. Diese Struktur ist in Abbildungen [3] und [4] eingezeichnet. Diese Struktur ist sehr markant in ihrem Gefälle (siehe Abbildung 3).

Abbildung 2: Ost-West-Durchschnitt vom Beckenmodell (Sicht nach Norden)

Abbildung 3: Gravitäts-Gesamt-Gradient mit interpretierten Strukturen

Abbildung 4: Beckentiefen-Modell mit interpretierten Strukturen

Zampirro überprüfte 2003 die Lithiumsolen-Geologie und -Geometrie der Clayton Valley Lagerstätte (die 3 unten gezeigten Abbildungen stammen aus seinem Bericht).

  

Die Solen befinden sich in mehreren Schichten entlang dem südlichen Rand vom Clayton Valley direkt neben den Verwerfungen namens Cross Central und Paymaster Canyon, welche den südlichen Rand vom Tal bilden. Darüberhinaus werden die Aquifer von porösen/durchlässigen Schichten kontrolliert, die nach Süden in die Strukturen abfallen. Es ist klar, dass das Abfallen von porösen Beckensedimenten in Richtung einer grossen Becken-Einbindungsstruktur eine Geometrie darstellt, die dienlich ist, um Solen einzudämmen.

Eine ähnliche Geometrie wird vom Beckenmodell und assoziierten Struktur-Interpretationen für das Kibby Basin indiziert. Selbstverständlich vorhersagt das Modell weder das Gefälle der Beckensedimente noch das Vorhandensein von Lithiumsolen. Nichtsdestotrotz ist die Becken-Geometrie ausreichend ähnlich der Clayton Valley Lagerstätte, sodass weitere Exploration nahegelegt wird.

Beim Kibby Basin wäre die grosse Struktur entlang der östlichen Beckenseite ein Analog zu den Cross Central und Paymaster Canyon Verwerfungen im Clayton Valley. Da das Kibby Basin auseinandergezogen wurde, kann man sich vorstellen, dass Blöcke aus Beckenablagerungen nach Osten rotiert wurden, da die grosse ostgebundene Struktur den Grossteil der Erweiterung ausmacht.

Andere Strukturen und strukturelle Kreuzungen, die das Kibby Basin hauptsächlich einbindet, sollten ebenfalls für mögliche Zielstellen der Solenkonzentration betrachtet werden. In der Tat hat Zampirro bemerkt, dass strukturelle Kreuzungen die Solenkonzentration im Clayton Valley kontrolliert haben. Wie von Wright im Jahr 2016 bemerkt, befinden sich Blöcke aus jungem Basalt (QTb) wahrscheinlich innerhalb den Beckenablagerungen und könnten somit als Fallen bzw. Barrieren für laterale Solenbewegungen fungiert haben. Diese Art von Solenfalle ist gewiss ungewöhlich, doch sollte dies ebenfalls in Erwägung gezogen werden.”


Vor ein paar Tagen wurde eine Gravitätsuntersuchung auf dem Kibby Basin Grundstück von Belmont abgeschlossen 

Schlussfolgerung & Prognose

Rockstone ist von den Ergebnissen der jüngst abgeschlossenen Gravitätsuntersuchung über dem Kibby Basin Grundstück von Belmont beeindruckt. Da sich das Projekt 65 km nördlich vom berühmt-berüchtigten Clayton Valley in Nevada befindet, ist es auch näher zur Gigafactory #1 von Tesla Motors nahe der Stadt Sparks in Nevada gelegen.

Die feierliche Eröffnung der benachbarten Gigafactory wird diesen Sommer erwartet und dürfte die nächste Bullenphase für Junior-Lithiumaktien, die aktiv in Nord-Amerika explorieren, antreiben. Medien weltweit werden in erhöhtem Maße über diese bedeutende Fabrik-Eröffnung berichten – der letzte Meilenstein, um Nord-Amerikas “grüne Energie-Revolution” offiziell zu starten.

Jüngst bewegte sich die deutsche Regierung, um alle Autos bis 2030 elektrisch zu machen (heute sind nur 0,6% aller in Deutschland zugelassenen Autos elektrisch oder hybrid, sodass enormes Wachstumspotential vorherrscht bzw. entsprechender Wachstum unmittelbar bevorsteht). “Eine Halbierung der Strassen-Emissionen bis 2030 ist unmöglich ohne Gesetze, die direkt oder indirekt die Vermeidung von Diesel- und Benzin-Fahrzeugen einleiten”, sagte Oliver Krischer, Vizevorsitzender der Grünen, in einem Interview am Mittwoch. “Was wir brauchen ist eine Ankurbelung von Elektrofahrzeugen, um das Klimaziel zu erreichen, dem sich Deutschland und andere Länder auf der Weltklimakonferenz letztes Jahr in Paris verpflichtet haben. Die Regierung Merkels versprach Subventionen dieses Jahr, um den Absatz von Elektrofahrzeugen anzukurbeln – eine Bewegung, die durch den Volkswagen-Emissionsmanipulationsskandal beschleunigt wurde. Aktuell können Käufer von Elektrofahrzeugen finanzielle Anreize in Anspruch nehmen. Laut Umweltministerium sollte das Programm den Verkauf von etwa 500.000 Elektrofahrzeugen bis 2020 ermöglichen. Bis 2025 könnte der Anteil von Elektrofahrzeugen auf deutschen Strassen etwa 8% erreichen, von 0,6% dieses Jahr (laut Prognosen vom Center of Automotive Management Institut). Die Regierung hat sich zuvor zum Plan verschrieben, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Strasse zu bringen (und 6 Mio. bis 2030).

Nach dem Kaufrausch von Lithiumaktien Anfang 2016 kühlte sich der Markt seitdem mit einer gesunden Korrektur ab und bietet womöglich die perfekte Kaufphase für die nächste Aufwertungswelle, von der antizipiert wird, schon Wochen vor der offiziellen Gigafactory-Eröffnung an Fahrt aufzunehmen. 

Trotz zahlreichen Explorationsanstrengungen konnte bisher kein anderes Tal/Valley oder Becken/Basin ausserhalb vom Clayton Valley in Nevada lithiumreiche Solen mit Tiefenbohrungen entdecken. Belmont ist auf bestem Weg, einer der Ersten zu werden und ggf. einen neuen Investoren-Fokus einzuleiten, und zwar weg vom Clayton Valley, wo Wasserrecht-Probleme und ein offizieller Protest von NYSE-gelisteter Albemarle Corp. (>$9 Mrd. USD Marktkapitalisierung; der einzige Lithiumsolenproduzent in Nord-Amerika) die Hoffnungen an das Clayton Valley, eine expandierbare Lithiumquelle für die Gigafactory werden zu können, geschmälert haben.

Sobald irgendein anderes Becken rund um Nevada lithiumreiche Solen mit Tiefenbohrungen entdeckt, kann ein Fokuswechsel weg vom “überbewilligtem” Clayton Valley erwartet werden.

Als die Silver Peak Mine (im Besitz von Albemarle seit 2015) im Clayton Valley mit der Lithiumproduktion in den 1960er Jahren begann, waren die Gehalte wesentlich höher (>400 mg/L) als heute (schätzungsweise 100-200 mg/L); aufgrund der permanenten Ausbeutung im Laufe eines halben Jahrhunderts.

Da das Kibby Basin das Potential hat, lithiumhaltige Solen in einer geologischen Umgebung zu beheimaten, die ähnlich dem Clayton Valley ist, so sollte das Kibby Basin über ähnlich hochgradige Lithiumgehalte verfügen, wie sie auch im Clayton Valley ursprünglich in den 1960ern vorkamen, als der Abbau begann.

Das unten gezeigte 3D-Gravitätsmodell demonstriert das Potential eines massiven Solen-Reservoirs mit geschätzten Ausmaßen von 4 km2 und einer Tiefe von mindestens 1,5 km. Das positive Gesamtbild wird schliesslich noch von der ausgesprochen hohen Wahrscheinlichkeit getoppt, dass die Wässer geothermisch (heiss) sind.

Dank der vor kurzem fertiggestellten Gravitätsuntersuchung wird die Meinung vertreten, dass das Kibby Basin geologisch gesehen die höffigste/aussichtsreichste Gegend (ausserhalb vom Clayton Valley) für lithiumreiche Solen in geschlossenen Aquifer unter der Erdoberfläche ist.

CBA Gravität mit Sicht nach Nordosten (vermutlich sieht so die Topographie aus, wenn die Ablagerungen im Becken entfernt wären; die lithiumreiche Sole wird in der tiefsten Stelle des Beckens erwartet, das laut Modell direkt unter dem Grundstück von Belmont vorkommt):

Schwarzweiss-Aufnahme vom Kibby Basin (flache Fläche im Zentrum vom Foto):

 


 

Unternehmensdetails

Belmont Resources Inc.
Suite 600 - 625 Howe Street
Vancouver, BC, V6C2T6 Kanada
Telefon: +1 604 683 6648
Email: belmontr@telus.net (Gary Musil)
www.belmontresources.com

Aktien im Markt: 32.628.453

Kanada-Symbol (TSX.V): BEA
Aktueller Kurs: $0,085 CAD (04.07.2016)
Marktkapitalisierung: $3 Mio. CAD

Deutschland-Symbol/WKN (Frankfurt): L3L1 / A1JNZE
Aktueller Kurs: €0,065 EUR (04.07.2016)
Marktkapitalisierung: €2 Mio. EUR

 


  

Research-Übersicht

Research #3: “Markantes Gravitätstief auf dem Kibby Basin Lithiumsolen-Grundstück identifiziert“ (28.06.2016) 

Research #2: “Dunkle Wolken über dem Clayton Valley und grünes Licht für das Kibby Basin Projekt von Belmont“ (30.05.2016) 

Research #1: “Lithium: Frühwarnreport über Belmont Resources“ (13.04.2016)

Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF (hier), da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen.

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Name: Belmont Resources Inc.
Kanada Symbol: BEA
Deutschland Symbol / WKN: L3L1 / A1JNZE
Aktien im Markt: 32.628.453
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Email: belmontr@telus.net (Gary Musil)
Web: www.belmontresources.com
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